Oldenburger STACHEL Ausgabe 5/00     Seite 10
 
Aktuelles
Archiv
2003
2002
2001
2000
Dezember (218)
November (217)
Oktober (216)
September (215)
Juli (214)
Juni (213)
Mai (212)
April (211)
März (210)
Februar (209)
Januar (208)
1999
1998
1997
1996
1995
1994
UHN
Service
Wir über uns
Impressum
Kontakt
 
Inhalt dieser Ausgabe
 

Jod-Krank - Der Jahrhundert-Irrtum

Sicher ist die Jodierung nicht der einzige gravierende Irrtum des auslaufenden Jahrhunderts. Doch Dagmar Braunschweig-Pauli weiß aus ihrer eigenen aufgearbeiteten Leidensgeschichte wertvolle Informationen zu geben für viele Tausende in gleicher Weise Betroffene.

Die umstrittene Hypothese vom "Jodmangelgebiet Deutschland" hat zu einer flächendeckenden undeklarierten "Zwangs- Medikation" aller Menschen dieses Landes mit Jod über die Futterkette und nahezu alle unsere Lebensmittel geführt. (Vgl. auch "(Fast) alles Essen: Jod, Jod, Jod - Eingriff ins Grundrecht auf Therapiefreiheit", STACHEL 11/1996, S.5, auch unter: http://www.stachel.de/96.11/11jod.html).

Die Zeche für diese zweifelhafte "Vorsorge- Maßnahme" müssen ungezählte Menschen, die kein zusätzliches Jod vertragen, mit massiven Einbußen an Gesundheit und Wohlbefinden zahlen.

Dagmar Braunschweig-Pauli erzählt durchaus mit Wut im Bauch, zugleich mit liebevollem Seitenblick auf die Menschen, die ihr den Mut gegeben haben, ihre Situation zu meistern. 1995 löste die Hochjodierung der Lebensmittel eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung (Morbus Basedow) aus. Sie begründete die mittlerweile in mehr als 200 Städten verbreitete "Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus-Basedow- und Hyperthyreose-Kranken".

In dem Buch enthüllt sie die politischen, wirtschaftlichen, ideologischen und wissenschaftlichen Hintergründe einer der erfolgreichsten und mit geradezu unheimlicher Energie verfolgten Werbekampagnen der letzten zwanzig Jahre.

Gerold Korbus

Dagmar Braunschweig-Pauli

"Jod-krank - Der Jahrhundert-Irrtum"

ISBN 3-926253-58-4, 42,-DM

erscheint im Mai 2000 im Dingfelder Verlag, Erlinger Höhe 9, D-82346 Andechs,

http://www.dingfelder.de

 

 
  Differenzen zur gedruckten Fassung nicht auszuschließen. Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Siehe auch Impressum dieser Ausgabe und Haupt-Impressum