Oldenburger STACHEL Nr. 8/95

Erster Universitätsumwelttag in Oldenburg

Die Idee

Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) möchte diesen initiieren. Seit wir die ersten Verlautbarungen dazu gemacht haben, bekamen wir schon viel positive Resonanz. Deshalb wollen wir auf diesem Wege das Vorhaben einem größeren Kreis vorstellen. Die Idee, einen Umwelttag an einer Universität zu veranstalten, ist nicht neu. Ein solcher wurde in verschiedenen Orten schon veranstaltet, nur eben nicht unserem Oldenburg, dessen Universität immer noch den Ruf des Alternativen besitzt. Also fehlt bisher in Oldenburg etwas. Gerade in einer Zeit der knappen Kassen, in denen der Umweltschutz zwar noch in aller Munde ist, doch in immer weniger Finanzierungsplänen auftaucht, soll so ein Aktionstag das Bewußtsein für dieses so wichtige Thema schärfen und die Schar der Befürworter vergrößern. Das Publikum, also vor allem StudentInnen, soll die Lage unserer Umwelt gezeigt werden, aber auch gehbare Wege aus der sich anbahnenden Krise. Mit einem Tag, der die Vielfalt von Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Uni darstellt, wird deren Bandbreite sichtbar; und zwar in einzelnen Gruppen, in denen sich der einzelne wiederfinden kann. Gleichfalls sehen wir die Möglichkeit, daß die Gruppen auf einer solchen ,Messe" zu neuer Zusammenarbeit finden, die die eigene Arbeit voranbringt.

Das Konzept

Wie sollte so ein Umwelttag an einer Universität gestaltet werden? Dazu hat es in der Vergangenheit ein ganzes Spektrum von Konzepten gegeben. Von einer kleinen Ansammlung von Büchertischen über Vortragsreihen bis zu kongreß- und verkaufsmesseähnlichen Aufgeboten. Ebenso vielseitig wurden die Themen unter diesem ,Dach Umwelttag" ausgewählt: philosophisch, naturwissenschaftlich, technisch. Was soll nun in Oldenburg geschehen? Da bei so einem Vorhaben im Vorfeld nie die Resonanz zu bestimmen ist und Vorbilder nur schlecht übertragbar sind, ist es wohl nicht gleich das ganz Große, was wir anpeilen sollten. Aber es soll auch wieder groß genug werden, um nicht übersehen zu werden. Deshalb sollten die Studierenden die Zielgruppe, die ,Darbietende" die Initiativen in und außerhalb der Uni sein, die sich mit Aspekten des Umweltschutzes befassen. Gleichfalls sollten sich die universitären Arbeitsgruppen mit ihren Studien- und Forschungsschwerpunkten im Umweltschutz vorstellen. Für den Nachmittag und den Abend sind begleitende Vorträge angestrebt.

Die Organisation

Die Organisation soll bei den Beteiligten liegen, sofern sie sich daran beteiligen möchten.

Dazu hat sich eine Organisationsgruppe gebildet, die aber noch Leute zur Unterstützung gebrauchen kann. Claudia Helmbold ( Tel.: 7775269 ) ist dafür und für Gruppen, die sich am Umwelttag beteiligen möchten, die erste Ansprechpartnerin. Sie kann die Termine für Treffen etc. mitteilen und nimmt Infos entgegen.

Alle Beteiligten sollen sich in der Form einbringen können, wie sie es sich am besten vorstellen können. Beschränkungen könnte es z.B. durch die Räumlichkeiten geben, solche Probleme sollen von der Organisationsgruppe geregelt werden. Diese soll sich ebenso um organisatorischen Überbau kümmern.

Als Terminvorstellung hat sich der späte November herausgebildet, einem Zeitpunkt, an dem die Studienanfänger-Innen sich etwas orientiert haben, der Studienalltag für alle anderen seine Normalität wiedergefunden hat und das Weihnachtsfest mit Jahreswechsel noch nicht alle persönlichen Kapazitäten bindet.

Erste Ansprechpartnerin für den Uni-Umwelttag Claudia Helmbold (Tel.: 7775269). Gruppen die sich beteiligen möchten, mögen sich bis zur letzten Augustwoche bei Claudia melden.


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