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Wir - Wij - We - Nous - 
An dieser Stelle wollen wir in loser Reihenfolge einige
Tätigkeitsbereiche im Stachel vorstellen, um einerseits unseren
LeserInnen zu veranschaulichen, wie der Stachel entsteht, und zum
anderen, um vielleicht neue Leute zu gewinnen. Wir beginnen heute mit
allgemeinem...
Alle Monate wieder... Oldenburger Stachel
Regelmäßig eine Zeitung herauszubringen, bedeutet kontinuierliche
Arbeit und Durchhaltevermögen. Letzteres wird bei vielen Blättern
durch Bezahlung motiviert, bei uns jedoch nicht. Unsere Mitarbeit ist
ehrenamtlich neben Beruf oder Studium. Das bedeutet natürlich auch,
daß es keinen "Chef" im eigentlichen Sinne gibt und daß Leistungen
nicht wirklich erzwungen werden können. Die Motivation, mitzumachen,
ist bei uns im wesentlichen, daß wir eine gesellschaftliche
Notwendigkeit in einer kritischen Zeitung sehen und zum anderen auch,
daß wir Spaß am Zeitungmachen haben.
Zur Kontinuität trägt unser wöchentliches Redaktionstreffen wesentlich
bei. Dienstags um 19 Uhr 30 sprechen wir wichtige Posteingänge und
Anrufe durch, einigen uns über die Themen der nächsten Ausgabe,
beraten über Anzeigenakquise und besprechen für uns wichtige andere
Themen, so noch Zeit dazu bleibt. Unsere Sitzungen sind öffentlich,
d.h. jedeR kann vorbeischauen, mitdiskutieren oder mitarbeiten.
Ein weiterer zentraler Termin ist das Satz- und
Layoutwochenende. Freitag und Samstag stellen wir die Zeitung
technisch her. Dazu gehören Artikel eintippen, Termine, Hörfunktips
bearbeiten, Kurzberichte erstellen, Texte und Anzeigen setzen, Seiten
layouten. Auf die einzelnen Tätigkeiten wollen wir in den nächsten
Monaten näher eingehen - dennoch sei hier eine Anmerkung gestattet: Im
Unterschied zu den meisten anderen ehrenamtlichen Zeitungen machen wir
kein Ganzseitenlayout, sondern arbeiten mit Schere und Klebstoff, denn
die Kreativität und die Möglichkeit am Mitarbeiten sollen nicht unter
fehlenden Computerkenntnissen leiden.
Sind die 16 Seiten fertig, bringt sie einer von uns in die Druckerei
nach Kirchhatten, die sie uns bis Mitte der Woche druckt. Wenn die
4000 Hefte fertig sind, teilen wir sie auf und tragen sie
aus. Außerdem bereiten wir die getippten Texte für das Internet auf
und veröffentlichen sie dort. Wegen des hohen Arbeitseinsatzes am
Wochenende und für den Vertrieb, lassen wir im allgemeinen in dieser
Woche die Redaktionssitzung ausfallen.
In der Zeit zwischen den Treffen organisieren wir Anzeigen oder
Artikel - oder recherchieren (mittlerweile leider seltener) eigene
Artikel für die nächste Ausgabe...
Die Tätigkeiten sind vielfältig und es klingt alles nach viel
Arbeit. Deswegen freuen wir uns natürlich darüber, wenn neue Menschen
zu uns stoßen. Neue Menschen bringen oft auch neue Ideen mit, was die
Stachel-Arbeit verbessert.
muh, Red.
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