Oldenburger STACHEL Ausgabe 11/01     Seite 12
 
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Castor nach Gorleben

Auch OldenburgerInnen stellen sich quer

In der Woche von 12. November ist ein Castor-Transport nach Gorleben geplant. Dabei steht der Anti-Atom-Bewegung eine entscheidende Prüfung bevor: Gibt es eine schleichende Gewöhnung an die Atommüll-Lieferungen, indem die Transporte nur noch kritisch begleitet werden, oder stellen sich genug Leute quer, um gemeinsam zu verhindern, daß Gorleben zum Lager für die Strahlenden Hinterlassenschaften des Atomzeitalters wird. Die Stärke des Widerstandes in einem Vierteljahrhundert Streit um Gorleben war immer, daß sich viele Menschen nie damit abgefunden haben, was da passiert.

SichWidersetzen

Den Auftakt für die Demonstrationen, Aktionen und Blockaden gegen den Castor-Transport bildet am Samstag, dem 10. November eine große Auftaktdemo in Lüneburg. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf den Sülzwiesen. Abschlußkundgebung ist um 12.30 Uhr vor der Bezirksregierung. Anschließend werden die Camps entlang der Transportstrecke bezogen, in Uelzen, Nahrendorf, Göhrde, Hitzacker, Dannenberg. In Dannenbert gibt es ein besonderes Konzept: "Stadt als Camp". Um es der Polizei zu erschweren das Camp zu verbieten, ist es auf die gesamte Stadt verteilt und besteht zum größten Teil nicht aus Zelten, sondern aus Speichern, Dielen und Garagen, die die Einheimischen den ReisedemonstrantInnen zur Verfügung stellen.).

Eine besondere Aktion ist die große Sitzblockade "WiderSetzen", bei der tausende Menschen friedlich und gewaltfrei mit einer riesigen Sitzblockade die Transportstrecke der Castoren verstopfen werden. Die Aktion wird voraussichtlich am Verladekran in Dannenberg stattfinden, wo die Castor-Behälter von der Schiene auf die Straße umgeladen werden. Am Sonntag gibt es ab 9 Uhr ein Aktionstraining für alle, die sich gemeinsam auf WiderSetzen vorbereiten wollen. Um 14 Uhr beginnt dann die Blockade selbst.

Die OldenburgerInnen

Auch von Oldenburg aus fahren Menschen ins Wendland. Sowohl zu WiderSetzen, als auch zu anderen Aktionen. In Dannenberg wird es ab Freitagabend ein Oldenburger Haus als Anlaufstelle und Schlafmöglichkeit für alle aus Oldenburg und Umzu geben.

Informationen und Kontakt zu den Oldenburger AtomkraftgegnerInnen über: 04 41/3 80 05 97

BeSch

 

 
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