Oldenburger STACHEL Nr. 244 / Ausgabe 8/03     Seite 6
 
Aktuelles
Archiv
2004
2003
Dezember (245)
August (244)
Juni (243)
April (242)
Januar (241)
2002
2001
2000
1999
1998
1997
1996
1995
1994
UHN
Service
Wir über uns
Impressum
Kontakt
 
Inhalt dieser Ausgabe
 

Tiere raus! Tiere raus?

Das Wildtierverbot in Zirkussen sorgt für Aufregung

Zirkus - das ist für viele eine bunte Glitzerwelt mit lustigen Clowns, geschickten Akrobaten und fremden Tieren. Doch Elefanten, Affen und Bären sollen bald nicht mehr mit dem Zirkus reisen, wenn es nach dem Willen der hessischen Landesregierung geht. Sie plant, im September eine Bundesratsinitiative zum Verbot dieser Tierarten zu starten. Auf massive Kritik stoßen diese Pläne bei Zirkusunternehmen und Tierlehrern. Sie sind der Meinung, Sachverständige hätten in den letzten Jahren Mindestanforderungen für eine artgerechte Haltung erstellt, die nun für falsch erklärt würden, ohne sachliche Argumente zu nennen. Außerdem gefährde ein Tierverbot in Zirkussen die Existenz vieler Unternehmen.

Weshalb die Bundesratsinitiative?

Eine Auswertung von Vollzugsergebnissen der hessischen Behörden aus den letzten zehn Jahren hätten gezeigt, daß Affen, Bären und Elefanten im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden könnten, sagte Hessens Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin gegenüber dem STACHEL. Es gäbe zudem viele Plätze, die nicht ausreichend Raum böten. Durch die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz seien Bund und Länder in die Pflicht genommen, dieses neue Staatsziel umzusetzen, so Frau Dr. Martin.

"Nicht weitreichend genug"

Thomas Höller von der Tierschutzorganisation Animal Public fordert, daß auch andere Wildtierarten, wie z.B. Raubtiere oder Giraffen, unter das Verbot fallen sollten. Für keine Wildtierart sei im reisenden Zirkus gewährleistet, daß sie ausreichend Bewegung und Möglichkeiten für Sozialverhalten haben, sie korrekt ernährbar werden und die medizinische Grundversorgung gesichert ist. Doch dafür gäbe es, so Frau Dr. Martin, keine ausreichenden wissenschaftlichen Arbeiten.

"Ohne jede Grundlage"

Ganz anders sieht das der Bundesverband der Tierlehrer. "Das geplante Wildtierverbot entbehrt jeder Grundlage", sagte ihr Vorsitzender Claus Kröplin gegenüber dem STACHEL. In den Leitlinien für die Haltung von Zirkustieren [1] seien die Mindestanforderungen für artgerechte Tierhaltung für jede einzelne Tierart genau festgelegt. Unverständlich ist ihm, weshalb Tierschutzgruppen und das hessische Umweltministerium mehr Sachkenntnis haben sollen als das Sachverständigengremium, das sich aus der Tierärztlichen Vereinigung Tierschutz, dem Berufsverband der Tierlehrer, der Bundestierärztekammer, dem Verband der Zirkusdirektoren, der deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft und dem Bündnis Tierschutz zusammensetzt und zudem vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft einberufen wurde. Herr Kröplin vermutet daher, daß es bei der geplanten Bundesratsinitiative in Wirklichkeit um politische Profilierung und Stimmenfang geht auf Kosten einer Branche, die keine Lobby hat.

Leitlinien für gute Tierhaltung

Vergleichbar sind die Leitlinien mit dem Säugetiergutachten, das für stationäre Tierhaltung, etwa in Zoologischen Gärten, erarbeitet worden ist. Da der Zirkus reisen muß und dort eine tägliche Beschäftigung der Tiere z.B. durch Proben und Vorstellung stattfindet, wurde für die Zirkustiere ein eigenes Gutachten in Form der Leitlinien erstellt.

Obwohl die Leitlinien keine Gesetzeskraft haben, empfiehlt der Bundesverband der Tierlehrer, dem europaweit etwa 80 Tierlehrer angehören, die darin aufgestellten Mindestanforderungen so weit wie möglich zu überschreiten. Um in diesen Verband als Mitglied aufgenommen zu werden, benötigt man nicht nur eine Zulassung als Tierhalter nach § 11 Tierschutzgesetz, der vom Halter theoretische biologische Kenntnisse über das betreffende Tier und spezielle Kenntnisse im Umgang, sowie geeignete Räumlichkeiten und Fahrzeuge verlangt. Der Verband prüft auch die tatsächliche Haltung der Tiere und das Tierbestandsbuch, in dem keine schwerwiegenden Beanstandungen enthalten sein dürfen. Außerdem muß das neue Mitglied einen Stammsitz vorweisen können, in das es jeder Zeit (z. B. bei Seuchengefahr) zurückkehren kann.

Artgerechte Haltung von ...

Auf die Leitlinien verweist auch Dr. Siegfried Orban, Vorsitzender des Arbeitskreises Zirkus und Zoo der Tierärztliche Vereinigung Tierschutz (TVT). Für die drei vom Verbot betroffenen Zirkustierarten erläuterte er gegenüber dem STACHEL die Position des Vereins, auch wenn teilweise die Meinungsbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist:

... Affen, ...

So ist der TVT der Ansicht, daß Menschenaffen nicht im Zirkus zu halten sind. Kleinaffen, wie Resus und Paviane, hingegen könnten artgerecht gehalten werden, wenn ihnen ein großes Außengehege mit ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten entsprechend des Säugetiergutachtens angeboten wird.

... Bären, ...

Zu Bären gäbe es noch keine abschließende Meinung des TVT. In den Leitlinien für die Haltung von Zirkustieren steht zwar noch eine Befürwortung, allerdings gäbe es neue Erfahrungen, die einer Überprüfung dieser Ansicht bedürfen.

... Elefantenbullen, ...

Ein klares Nein äußert die TVT zur Haltung von Elefantenbullen. Wenn sie in die Geschlechtsreife kommen, würden sie aggressiv, gehorchten nicht mehr und seien damit nicht mehr händelbar. Selbst Zoos müßten für Elefantenbullen besondere Vorrichtungen haben, um diese Tiere halten zu können. Dieses Phänomen trete besonders stark bei Asiatischen Elefantenbullen auf.

... Elefantenkühen

Tolerierbar hingegen sei die Haltung von Elefantenkühen, sofern die Tiere nicht alleine sind, sondern in einer Gruppe leben und es ein festes Stammquartier mit beheizten Stallungen und Auslaufmöglichkeiten gibt. Da Elefantenkühe ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben, sei dafür Sorge zu tragen, daß sie ausreichend Bewegungsspielraum haben, damit sie ihr Sozialverhalten ausleben können. Ebenso seien Ihnen Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten, wie in den Leitlinien angegeben (siehe [1]).

Soziale Elefantinnen

Daher leben die etwa zehn deutschen Zirkuselefantinnen, die alleine gehalten werden, nicht artgerecht. Sie aber zu Kleingruppen zusammenzufügen ist praktisch nicht möglich, nicht nur wegen rechtlicher Besitzansprüche, sondern auch wegen der Sozialisation der Tiere selbst. "Es ist stets problematisch, Elefanten, insbesondere erwachsene, in andere Haltungen abzugeben. Das macht man nicht ohne zwingenden Grund", erfuhren wir vom Magdeburger Zoo.

Ein zwingender Grund lag z.B. bei der Beschlagnahmung der Zirkuselefantenkuh Dunja vor. Sie wurde vor einigen Jahren völlig verwahrlost in einer Halle gefunden. Die Eingliederung Dunjas in die Elefantengruppe in ihrem neuen Zuhause beim Zoo Hannover war mit großen gruppendynamischen Schwierigkeiten verbunden, erfuhr der STACHEL von dort.

Verboten,
aber wohin mit den Tieren?

Grundsätzlicher und noch gravierender ist das Problem bei einem generellen Auftrittsverbot von Elefanten und anderen Tierarten. Innerhalb kurzer Zeit müßte dann für alle Tiere (in deutschen Zirkussen gibt es z.Z. ca. 85 Elefanten) ein neues, besseres Zuhause gefunden werden.

Dafür stünden nur Zoos und ausländische Zirkusunternehmen zur Verfügung, denn Auffangstationen (wie etwa Gänserndorf oder ein spanischer Safaripark für Elefanten) können immer nur einzelne, in Not geratene Tiere aufnehmen. Zum Beispiel sind die wenigen Elefanten der Österreichischen Zirkusunternehmen in deutsche und italienische Zirkusse gegeben worden, nachdem in einigen Bundesländern Auftrittsverbote erlassen wurden.

Sie in Zoos unterzubringen, ist nicht nur aus Kapazitätsgründen (in deutschen Zoos leben 135 Elefanten) unmöglich, sondern sie würden gar nicht alle aufgenommen werden, weil viele nicht "artdienlich" sind. Bedrohte Tierarten (wie z.B. den Asiatischen Elefanten) durch Zuchtprogramme vor dem Aussterben zu bewahren, ist eines der wesentlichen Ziele der europäischen Zoos.

Welche Auswirkungen das für Zirkustiere haben kann, zeigt das Beispiel der Eisbärengruppe des Staatscircus der DDR, die auch in westdeutschen Manegen zu sehen war. Sie wurde 1999/2000 von der Treuhand aufgelöst und verkauft. Vier der Tiere gingen in Zoos und Freizeitparks. Die beiden Bären Boris und Kenneth waren kastriert und damit nicht artdienlich. Sie wurden zu einem symbolischen Preis an den mexikanischen Circus Suarez verhökert, wo sie bei über 40 °C in engen Käfigen verbringen und üble Mißhandlungen erleiden mußten, bis sie im November 2002 und März d. J. beschlagnahmt und in einen Zoo in Tacoma im US-Bundesstaat Washington überführt worden sind.

Boykott von Tierzirkus
erzeugt Tiernot

Hätten die Aufrufe einiger deutscher Tierschutzgruppen Erfolg, keine Tierzirkusse mehr zu besuchen, wären die Zirkusse wirtschaftlich gezwungen, kurzfristig ihre Tiere abzugeben. Dieses zöge dramatische Verschlechterungen für die Zirkustiere nach sich. Sie müßten an Zirkusse ins Ausland verkauft werden, wo die Tierschutzgesetze oftmals schlechter sind, oder - wenn das nicht klappt - in schlechten Verschlägen ihr Dasein fristen oder gar getötet werden. Derartige Aufrufe im Namen des Tierschutzes, schaden den Tieren letzten Endes erheblich.

Auftrittsverbot unrealistisch

Das Problem, die vielen Tiere nicht unterbringen zu können, sieht auch die Tierschutzpolitische Sprecherin Hessens, Frau Dr. Martin. Nach ihrer Ansicht wird das Wildtierverbot auf ein Verbot hinauslaufen, neue Tiere aufzunehmen.

Doch ein Nachstellverbot macht für Harald Ortlepp, Pressesprecher des Circus Busch-Roland, keinen Sinn. Z. B. Elefanten aus dem Ausland zu bekommen, sei allein aufgrund der Artenschutzbestimmungen schon lange nicht mehr möglich. Auch ohne Verbot werde es in etwa zehn bis fünfzehn Jahren keine Zirkuselefanten mehr geben, weil es derzeit keine Nachzucht im Zirkus gibt.

Medizinische Versorgung
auf Reisen

Als oftmals unzureichend wird von verschiedenen Seiten die Kenntnis der Veterinäre von exotischen Tierarten angesehen. Die Tierärzte Vereinigung Tierschutz (TVT) hat daher für jede Tierart detaillierte Checklisten erstellt, anhand deren ein Amtstierarzt Haltung und Gesundheitszustand der Tiere prüfen kann. Zudem veranstaltet sie jährlich ein Fortbildungsseminar für Amtstierärzte und andere mit der Zirkustierhaltung befaßte Personen. Dort wird auch die Ausbildung und Vorführung von Tieren in der Manege demonstriert [2].

Wird ein exotisches Tier krank, muß ein Facharzt zu Rate gezogen werden, was Kosten für Anreise und Behandlung verursacht. In wieweit die Kosten für die Behandlung investiert werden, dürfte von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein. Größere Unternehmen, wie z.B. Circus Barum, haben für jede Tierart einen Facharzt, der auch hinzugezogen wird, wenn es nötig ist.

Auftrittsverbot
von "Schwarzen Schafen"

Wer verschiedene Zirkusunternehmen besucht, stellt fest, daß sie sich mitunter stark unterscheiden. Unseriöse Schwarze Schafe gibt es mehrere in der Zirkusbranche, wie im Mai auch die Oldenburger erfahren mußten. Sie führen gerne Behörden, Presse und Bevölkerung hinters Licht, erfüllen Auflagen nicht, hinterlassen unaufgeräumte Plätze oder behandeln und halten ihre Tiere schlecht. Ihnen beizukommen ist schwierig, weil die Behörden ihnen nicht nachreisen und letztenendes froh sind, wenn sie endlich wieder weg sind.

In puncto Tierhaltung könnte aber eine Verbesserung der Situation eintreten, wenn ein bundesweites Zentralregister für Zirkusunternehmen eingerichtet würde. Das wünscht sich die Tierärztlichen Vereinigung Tierschutz (TVT). Sie fordert seit Jahren ein solches Register, das nun auch vom hessischen Umweltministerium neu in die Diskussion gebracht wurde. Die Tierärzte erhoffen sich dadurch, schon vor dem Besuch beim Zirkus die Veterinäre erfahren zu können, an welchen Stellen es Haltungs- und Gesundheitsprobleme gibt, ob und wo die Tierhaltegenehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz erteilt wurde, welche Auflagen gestellt wurden etc. Man müsse so nicht immer wieder nach den Gehegegrößen schauen, sondern könne auf den Besuchen der Kollegen aufbauen, meint Dr. Orban vom TVT.

Gegen ein Zentralregister hätten die seriösen Zirkusunternehmen sicherlich nichts einzuwenden, könnte sich Herr Ortlepp vom Circus Busch-Roland vorstellen. Einerseits seien die großen Unternehmen sowieso immer auffindbar und hätten ein festes Quartier, zum anderen hätten auch sie ein Interesse daran, daß die ganze Branche nicht immer wieder von schwarzen Schafen in Verruf gebracht würde. Allerdings habe er erhebliche Zweifel daran, daß den Behören das gelingt, was selbst Insidern und Branchenkennern nach jahrelangem Bemühen nicht gelingt - nämlich eine zuverlässige Aufstellung über die vielen kleinen Zirkusunternehmen zu bekommen. Das Problem sei, daß gerade bei den unseriösen unverhoffte Namens- und Inhaberwechsel an der Tagesordnung stünden. Die Tierschutzpolitische Sprecherin aus Hessen, Frau Dr. Martin, sieht das gelassen. Sie vertraut hier auf die moderne EDV.

Zukunft für den tierlosen Zirkus?

Wirkliche Alternativen zum Mitführen von exotischen Tieren im Zirkus gäbe es nicht, sagt Herr Ortlepp weiter. Würden Tiere im Zirkus verboten, dann bedeute das das Aus für den Zirkus. Es gäbe zwar erfolgreiche tierlose Zirkusse, aber die meisten Unternehmen seien auf klassische Programme mit Tieren angewiesen. Die von Tierschützern geäußerte Behauptung, tierlose Zirkusse seien immer erfolgreich, sei schlichtweg falsch, wie Circus Fumagalli und andere gescheiterte Projekte zeigen.

Cirque du Soleil, Circus Roncalli, Circus Flic Flac und die Chinesischen Zirkusproduktionen, die von Tierschützern gerne als positive Beispiele angeführt werden, zeigen nämlich Programme, die in ihrer Gestaltung einzigartig sind und spezielle Zielgruppen ansprechen. Der kleine Junge, der nach der Vorstellung des tierlosen Circus 180 Grad völlig begeistert seinen Vater fragt, "Kommen wir nochmal wieder? Die sind noch bis zum 15. hier!" ist eine große Ausnahme, denn vor allem Kinder werden von den Tieren auf den Plakaten zum Zirkus gelockt und freuen sich riesig, diese exotischen Tiere einmal hautnah in der Manege zu erleben.

Publikum will Tiere sehen

Zustimmung zum traditionellen Zirkus zeigen auch erste Ergebnisse einer Umfrage, die die dänischen Zirkusse Arli, Arena und Dannebrog Mitte Juli unter ihren Besuchern gestartet haben. Danach sind 93% für den klassischen Zirkus mit seinen drei Säulen Akrobatik, Clowns und Tieren und über 70% finden, die Tiere seien die Hauptsäule. Als Lieblingstiere sind die Elefanten der Renner, weit vor Pferden und Seehunden. Interessant wäre eine solche Umfrage beim deutschen Zirkuspublikum.

Entwicklung

Blickt man zurück, hat sich bei der Zirkustierhaltung in den letzten Jahren vieles zum Positiven entwickelt. Man wird nicht umhinkommen, die neuen Vorstellungen von artgerechter Zirkustierhaltung auch tatsächlich bei allen Unternehmen durchzusetzen und sie immer wieder kritisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

mh

Weiterführendes:

[1] "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" vom 4.8.2000, Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Postfach 140270, 53107 Bonn; http://www.verbraucherministerium.de/tierschutz/tiere-in-zirkusbetrieben/tiere-in-zirkusbetrieben-titel.htm

[2] Nähere Infos zur Fortbildungsveranstaltung der TVT, die am 18.10 in Würzburg gemeinsam mit der Gesellschaft der Circusfreunde e.V. veranstaltet wird, unter http://www.tierschutz-tvt.de/termin.html

[3] Interessante Forschungsarbeiten zur Verhaltensforschung von Elefanten und anderen Tieren: http://www.zoovienna.at/forscharb.html

 

 
  Differenzen zur gedruckten Fassung nicht auszuschließen. Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Siehe auch Impressum dieser Ausgabe und Haupt-Impressum