Oldenburger STACHEL Ausgabe 2/96     Seite 14
 
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Hallo, Stachel-Team,

ehrlich gesagt, ich finde es doof, daß Ihr "LeserInnen" schreibt. Das ist in meinen Augen eine Pervertierung der deutschen Sprache. Oder müßte man für Euch schreiben "Schreibe"?

Wenn Ihr der Meinung seit, "Leser" genüge nicht (obwohl die deutsche Sprache impliziert, daß dann alle Leser, egal, ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, gemeint sind), dann schreibt doch "Leserinnen und Leser"! Aber bitte nicht so einen femenistischen Schwachsinn! Um mal ein Beispiel zu nennen: Meine Mutter (weiblich) ist Kaufmann. Und stolz darauf, KaufMANN (!) zu sein. Ich habe mit mehreren Frauen der schon etwas älteren Generation geredet. Alle haben mir gesagt, sie seien in der DDR mehr geachtet worden. Solche Wortschöpfungen wie z. B. "LeserInnen" oder "StudentInnen" etc. sind absolut sinnlos. Und irgendwie glaube ich auch, daß die ganz extremen Feministen (das können also auch Frauen sein, aber Feministinnen können keine Männer sein!) ein bißchen krank sind. Naja - denkt mal drüber nach. Eure Antwort würde mich auch interessieren. Ich denke nämlich, daß dieser ganze Feminismus eine Krankheit unserer kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft ist, der sich bis jetzt nur in der alten Bundesländern etablieren konnte.

Tschüß, Oliver Öhme


Diese Veröffentlichung unterliegt dem Impressum des Oldenburger Stachel. Differenzen zur gedruckten Fassung sind nicht auszuschließen.
Nachdruck nur mit Quellenangabe, Belegexemplar erbeten.

 

 
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