Oldenburger STACHEL Ausgabe 2/96     Seite 2
 
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Fischer: Grün, Kohl und König

Heldenhaft ist er, der Joschka Fischer, das muß man sagen. Setzt er militärischen Menschen pseudo-heldenhaften Toden aus, so gelingt ihm doch glatt die Vereinigung der unvereinbaren Eigenschaften Grün sein, Kohl sein und König sein unter einem Hut. Oder sind diese Eigenschaften gar nicht so unvereinbar? Ein Fischer kocht auch nur mit Wasser.

Den Grünkohl, den er auf dem 39. Oldenburger Grünkohltreffen in Bonn(!), vertilgen sollte, hat er allerdings nicht selbst gekocht. Aber er wird ihn selbst gegessen haben.

Das wissen wir aus einer Pressemitteilung der Stadt Oldenburg, die, am 30.1.96 datiert, darüber berichtet, daß Joschka Fischer am 31.1.96 (einen Tag in der Zukunft) das Oldenburger Grünkohlessen gewinnen und zum Kohlkönig gekürt werden sollte. Uns als aufmerksame Pressemitteilungsleser fallen dazu nur drei Möglichkeiten ein. 1. Bei der Stadt Oldenburg gibt es einen Hellseher... unwahrscheinlich, sonst würde sie den Oldenburger Stern nicht forcieren. 2.: Es wurde - natürlich nur ausnahmsweise - hinter verschlossenen Türen gemauschelt und Ämter hin- und hergesch ... nein, soetwas können wir uns von unserer lieben Stadtverwaltung überhaupt nicht vorstellen. Bleibt eigentlich nur die dritte Möglichkeit: Um sicherzugehen, daß Joschka Fischer wirklich das meiste von allen ißt, darf niemand anderes der 200 Gäste auch nur einen Happen Grünkohl essen; denn was wäre, wenn er den aus Oldenburg eingeflogenen Tiefkühlgrünkohl nicht mag. Schon das bloße Probieren mußte für einen Sieg ausreichen. Daß er ihn allerdings mochte, zeigte allein das tolle Wetter, das wir in den letzten Tagen hatten: Er muß alles aufgegessen haben!

Alles, sind rund 130kg Grünkohl, 450 Pinkel (nicht Kinkel, der ist noch da!), 400 Kochwürste, 20kg gestreifter Speck (Stars and Stripes, d.S.) und 70kg Kassler, sowie Ochsenschwanzsuppe, die sicherlich Herr Holzapfel gerne gegessen hätte, und Rote Grütze, die er wohl besser den PDS-Vertretern überlassen hätte. Wir sind sehr beeindruckt und auf die neuen Fernsehbilder gespannt.


Diese Veröffentlichung unterliegt dem Impressum des Oldenburger Stachel. Differenzen zur gedruckten Fassung sind nicht auszuschließen.
Nachdruck nur mit Quellenangabe, Belegexemplar erbeten.

 

 
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