Oldenburger STACHEL Ausgabe 11/97     Seite 5
 
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Gemelanmusik

Gamelan ist für das normaluropäische Ohr etwas bezaubernd Fremdes. Faszinierend aber in seiner Form nicht klar nachzuvollziehen. Dies liegt unter Anderem daran, daß das Equipment - verschiedene Sorten von Gongs, Trommeln sowie Xylophon- und Metallophonähnli chen Platteninstrumenten - in seiner Stimmung nicht dem uns bekannten Tonsystem gleicht. Es entsteht ein uns fremdes Klangbild.

In einer "Vor-Urauffühcrung" für ein vom 16. - 23.11.97 in Kassel stattfindendes Minimal-Music-Festival war diese Musikform nun an Samstag den 9.11. im Bremer Überseemuseum zu bewundern.

Das dortige Gamelan Slendro (1979 in Sukarta gebaut) wurde von zwei Gruppen vorgeführt. Einerseits vom Bremer Gamelan-Ensemble Arum Sih, welches die Instrumente in traditioneller Form seit 1981 nutzt. Anderseits, und dies ist neu, wurde eine Komposition des Kasselers Ulli Götte uraufgeführt, welche die Gemelanmusik mit drei Synthesizern innerhalb eines leicht westlich angetouchten Stückes kombiniert. Die von Musikstudenten aus Oldenburg und Bremen verwendeten Synthesizer waren auf die konkreten Stimmungen der Gamelaninstrumente gebracht worden. "Mira", im Rahmen des Minimal Gamelan Projects verwirktlicht, schafft aus meiner Sicht einen Einstieg, eine Verbindung zur Gamelanmusik zum uns bekannten.

Wer sich für Minimal Music, Weltmusik im Allgemeinen oder auch speziell Weltmusik interessiert sollte sich Kassel, wo natürlich noch einiges mehr geboten wird, nicht entgehen lassen.

Andre Berthe


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