Oldenburger STACHEL Ausgabe 9/99     Seite 10
 
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Inhalt dieser Ausgabe
 

Die Themen:


Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner

spricht auf Einladung des Arbeitskreises für sozial-psychologische Fragen am Donnerstag, 16.9.99, ab 14.30 Uhr zu "Psychiatrie im Jahr 2000 - Rückblicke, Ausblicke, Visionen". Die Veranstaltung mit dem bekannten Hamburger Psychologen findet im Kardinal von Galen Haus in Cloppenburg statt. Für Nachfragen: Kardinal von Galen Haus, Tel. 04471,18811-32, Fax -66, Stapelfelder Kirchstr. 13, 49661 Cloppenburg.


Frauen im patriachalen System

The These, Frauen seien Mittäterinnen im patriachalen System, ist zunächst provozierend, haben wir doch gelernt, Opfer der Umstände zu sein. Aber "es gibt niemals nur Opfer, sondern jedes Subjekt ist in verschiedenen Situationen Opfer und Täter" (Frigga Haug). In diesem Seminar vom 24. bis 26.9.99 geht es darum, herauszufinden, wo Frauen durch ihr V erhalten die patriachalen Machtverhältnisse stützen. Dabei ist wichtig zu trennen zwischen dem eigenen Mittun am System und den Grenzen des eigenen Handlungsvermögens. Anmeldung und Informationen unter Kurve Büro Hamburg, Katja Wilken, Günterstr. 94, 22087 Hamburg, Tel: 040/25490938


BUND gegen Massentierhaltung

Die Kreisgruppe Oldenburg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich dem Bündnis von Gruppen des Tier-, Gesundheits- und Umweltschutzes gegen Massentierhaltung im Raum Weser-Ems angeschlossen.

Angespornt durch das Urtel des Bundesverfassungsgerichts zur Käfighaltung von Hennen, das diese Haltungsart als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz einstufte, wollen die Bündnispartner gemeinsam über die schädlichen uswirkungen der Massentierhaltung aufklären. Auch betroffene Einzelpersonen und Verbände können sich der Initiative anschließen und Materialien anfordern (telefonisch unter 04421/701102)

Im Juli fand die Forderung, keine Produkte aus Massentierhaltung zu kaufen, breite Zustimmung. "Die Menschen sind erschüttert, wenn sie die Einzelheiten über die Verhältnisse in der Massentierhaltung erfahren", stellte Dr. Hartmut Ludewig vom BUND nach den Gesprächen an Infoständen fest. "Es besteht noch großer Informationsbedarf über die gesundheitlichen Risiken für die Verbraucher durch den Einsatz von Hormonen, Antibiotika und Tiermehlen".

Der BUND wird daher zu den Fragen der Belastungen des Bodens und des Grundwassers, den unwürdigen lebensbedingungen der Tiere, sowie dem Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel an mehren Tagen im September mit einem Stand am Lefferseck informieren.


Männer-Gewalt

Die Beratungsstelle Männer-gegen-Männer- Gewalt lädt alle Intereesierten zu dem Vortrag "Nach dem ersten Mal ist alles anders...! Männer-Gewalt gegen Frauen und Kinder" am 9.9.99 um 19.30 im Kulturzentrum PFL ein. Der Vortrag will über Ursachen und Hintergründe von Männergewalt informieren sowie die Notwendigkeit einer speziellen Beratung für Gewalttäter aufzeigen.

In den Anfragen an die Beratungsstelle wird das Bedürfnis nach Informationen zum Thema Gewalt deutlich. Die Erfahrungen aus der Arbeit mit Tätern können einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention und zum Opferschutz leisten. Der Leiter der Beratungsstelle Mtthias Müller wird zu Tatsachen und Mythen von Männergewalt referieren und deutlich machen, welche Maßnahmen und Angebote sinnvoll sind, damit Männer ihr gewalttätiges Verhalten verändern.


Lesung mit Nazif Telek

Vom 25. September bis zum 2. Oktober findet in Oldenburg wieder die Interkulturelle Woche statt. Den veranstaltenden Initiativen geht es dabei darum, gemeinsam einen Beitrag zum Kennen- und Verstehenlernen von Menschen verschiedener Kulturen und Nationalitäten in Oldenburg zu leisten.

Im Rahmen dessen organisiert Solidarität International e.V. eine Lesung mit dem bekannten kurdisch-deutschen Schriftsteller Nazif Telek. Nazif Telek hat bereits mehrere Bücher (v.a. Kinder- und Jugendbücher sowie Gedichtbände) veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt dabei für ihn auf der Völkerverständigu ng. Die Lesung findet statt am Montag den 27.9.99 um 19 Uhr in der ALSO-Halle, Kaiserstr. 19.


Ein Gespenst...

Warum das Manifest der kommunistischen Partei heute noch aktuell ist - zu diesem Thema bietet die SDAJ Oldenburg einen Lesezirkel im Haus der Jugend an. Erster Termin: 15.9.99 um 20 Uhr, weitere Termine vorraussichtlich an den folgenden Mittwochen.


Krebsinformationstag

Unter dem Motto "Krebs...und plötzlich ist alles anders" bietet der Arbeitskreis Krebsnachsorge am Samstag den 2. Oktober 1999 den 2. Krebsinformationstag im Kulturzentrum PFL von 9.00 bis 17.30 Uhr an. Betroffene und Interessierte könne an diesem Tag Wege zum aktiven Umgang mit der veränderten Lebenssituation kennenlernen. Neben Tanz, Kunst, Qigong, Bochumer Gesundheitstraining, Gesprächsgruppen und diversen Vorträgen stehen Fachleute an Infotischen bereit. Die Teilnahme ist kostenlos. Programme sind bei der Krebsberatungsstelle im Gesundheitsamt, Rummelweg 16, erhältlich.


Segeltörn

Für den von der DGB-Jugend veranstalteten Segeltörn auf der Ostsee vom 17.-23-10.99 sind noch Plätze frei. Interessierte zwischen 16 und 27 Jahren mögen sich bei der DGB- Jugend Oldenburg/Wilhelmshaven, Tel. 0441/2187614 oder 04421/180113 melden.


Filmfest

Leider lag diesmal der Stachel- Erscheinungstermin (oder aber das Filmfest) ein wenig zu ungünstig um über das Programm zu berichten, daher hier für diejenigen die dringend Informationen brauchen eine kleine Hilfe: Infoline 0441/9248050, Webadresse WWW.Filmfest-Oldenburg.de.


BAföG

Ja, das gibt's noch! Und vom Studentenwerk Oldenburg ein Faltblatt dazu, welches eine aktuelle Übersicht über die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit der staatlichen Ausbildungsförderung beinhaltet. Auch die Neuerungen, die zum Wintersemester 99/00 in Kraft treten werden ausführlich behandelt. Zu bekommen ist das Flugblatt im BAföG- Servicebüro im Eingangsbereich des Amt für Ausbildungsförderung (Öffnungszeiten Mo-Fr 9.30h bis 12h und Mo-Do 13 bis 15.30h). Hier kann mensch auch persönliche Sprechstunden vereinbaren.


"tierra" sucht MitarbeiterInnen

Das entwicklungspolitische Projekt "Welthaus Oldenburg" sucht eineN hauptverantwortlicheR MitarbeiterIn. Wer Lust hat, ein im Aufbau befindliches Projekt mitzugestalten, wer über Erfahrungen im "Dritte Welt"-Bereich und im Verkauf (wünschenswert im Fairen Handel) verfügt und wer gerne verantwortlich arbeiten möchte, der/die sollte sich beim Welthaus unter 0441/9266254 melden oder montags bis freitags ab 14 Uhr am Friedensplatz 2 vorbeischauen.

 

 
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