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Uni mit Umwelt

Der 1. Oldenburger Uni-Umwelttag

Am 28.11. war es voll im Mensa-Foyer der Universität. Diverse Umweltgruppen aus Universität, der Stadt und dem Umland hatten ihre Stände und Stelltafeln aufgebaut. Organisiert hatte diesen "1. Oldenburger Universitäts-Umwelttag" gleichnamige Arbeitsgruppe. Sie hatte die Veranstaltung so aufgebaut, daß sie den Uni-Alltag nicht behinderte und dadurch auch nicht aufdringlich wirkte. Studis und Angestellte der Uni waren eingeladen, sich in ihrer Mittagspause über Umweltprobleme, Lösungsmöglichkeiten und die Gruppen selbst zu informieren.

Der Tag dafür war günstig gewählt. Dienstags herrscht im Vergleich zu anderen Tagen der meiste Betrieb im Foyer, und so war die Resonanz bei den Umweltgruppen entsprechend hoch. Manche, die lediglich eine Stelltafel aufgebaut hatten oder gar nicht erscheinen konnten, bedauerten später, keinen Stand gehabt zu haben.

Wir waren da

Beim Stachel war der Publikumsandrang zwar nicht riesig, dennoch betrachteten wir diesen Tag als günstige Gelegenheit, auch uns einmal in der Öffentlichkeit vorzustellen. An unserem Stand waren ältere Ausgaben zu bekommen, BesucherInnen schmökerten in ganz alten Ausgaben, gaben einige Kleinanzeigen auf und kamen mit uns ins Gespräch.

Wir und, wie wir erfahren haben, andere Initiativen fänden es sinnvoll, den Umweltgedanken in der Uni über regelmäßige Umwelttage, etwa einmal pro Semester, wach zu halten. Schließlich gibt es auch dort immer wieder Punkte, wo viel im Argen liegt.

Ein wenig Kritik gab's auch

Bei einem neuen Umwelttag sollte jedoch werbewirksamer darauf hingewiesen werden, denn viele waren von der Aktion überrascht (die haben den Stachel nicht gelesen, d.Hetzer). Auch sollten sich mehr uni-interne Umweltgruppen beteiligen, z.B. das Ökoreferat des AStA oder die fast fünf Jahre alte AG "Chemie und Gesellschaft" etc. Toll fänden wir auch, wenn das Begleitheft zum Aktionstag nicht erst am Umwelttag selbst verkauft, sondern vorher kostenlos ausliegt. Denn wer hat schon Ruhe, während der Aktion das Heft zu lesen, um dann die ausstellenden Gruppen gezielt aufzusuchen. Und was geschieht mit den nicht-verkauften Exemplaren?

Auf ein Neues?

Wenn wir an dieser Stelle Kritik geübt haben, dann mit dem Ziel, daß es nächstes Mal noch besser läuft. Wir als Stachel hoffen jedenfalls, auf dem nächsten Umwelttag präsent sein zu können. Eine AG "2. Oldenburger Uni-Unwelttag" soll sich am 28.11. schon gegründet haben...

muh


Diese Veröffentlichung unterliegt dem Impressum des Oldenburger Stachel. Differenzen zur gedruckten Fassung sind nicht auszuschließen.
Nachdruck nur mit Quellenangabe, Belegexemplar erbeten.